“Ich wünsche mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.”

(Nach Reinhold Niebuhr (“God, grant me …“), amerikanischer Theologe, Philosoph und Politikwissenschaftler, 1892 – 1971)

Obwohl inzwischen schon viele Vorgaben und Einschränkungen gelockert wurden, stecken wir immer noch mittendrin in der “Corona-Krise”. Ich hoffe innig, Du bist nicht von gesundheitlichen Problemen und/oder Existenzängsten betroffen. Aber auch ohne ernsthafte Sorgen kann sich wohl weltweit niemand den Veränderungen, die die Pandemie mit sich bringt, entziehen. Meine Spezialthemen sind derzeit besonders gefragt: Wie kannst Du Dich selbst stärken und (immer) wieder in innere Balance bringen? Wie kannst Du die Gelassenheit finden, Dinge hinzunehmen, die Du nicht ändern kannst?

Daher habe ich in diesem Artikel zusammengestellt, was ich aus vielen Gesprächen mit Freund*innen und Coaching-Klient*innen über deren Leben lernen durfte und was ich selbst in den letzten Monaten als besonders hilfreich erlebt habe. Ich hoffe, für Dich ist die eine oder andere Anregung dabei, wie Du wieder zu mehr Schwung, Leichtigkeit, Optimismus und Gelassenheit kommen kannst!

By the way, weil da auch viele Hinweise und Ansatzpunkte drinstecken: Hast Du Dir schon mein gratis Impulskartenset für Selbststärkung und innere Balance geholt?

1. Aus dem Gleichgewicht

Und plötzlich war alles anders … ANNA, meine fiktive Assistentin auf dem Bild oben, jongliert ihre unterschiedlichen Gefühle, während sie auf der “Wippe des Lebens” versucht zu balancieren ohne herunterzufallen. Und viele der verwirrenden, beunruhigenden oder gar verängstigenden und verstörenden Erfahrungen seit Mitte März 2020 kennst Du selbst – von Dir oder aus Deinem Umfeld:

  • zu wenig Nähe: allein daheim, ohne Kollegium, Isolation
  • zu viel Nähe:  zu viele Personen zu eng daheim, “Lagerkoller”, Konflikte
  • Umstellung auf Homeoffice: womöglich technisch eingeschränkt und mit nicht-ergonomischen Möbeln (privater Laptop am Küchentisch ist der Klassiker)
  • Hyperstress in “systemrelevanten Berufen”
  • zu wenig Bewegung, zu viel Essen (Witz: “Wie lange bist Du schon im Homeoffice?” “Zehn Kilo.”)
  • Mehrfachbelastung von allem von Frauen: Arbeit (mit oder ohne Homeoffice), Homeschooling (von jetzt auf sofort, für alle Beteiligten neu, teilweise mit nicht ausreichender technischer Ausstattung), Kinderbetreuung (Einrichtungen geschlossen, abgeschnitten von den sonst unterstützenden Großeltern), Einkaufen (womöglich noch mit eingeschränktem Angebot, weil nicht nur Nudeln anfangs ausverkauft waren), Kochen (geschlossene Lokale) und Haushalt (der wegen der verstärkten Nutzung viel mehr verschmutzt …)
  • Existenzängste: Kurzarbeit oder komplette Arbeitslosigkeit, sich nutzlos fühlen
  • Sorgen um ältere Angehörige, die man nicht besuchen darf

Dir fallen bestimmt noch mehr typische Aspekte der Corona-Zeit ein, die Dich besorgt haben oder es noch tun.

2. Zwei Texte, die Mut machen

Mut ist etwas ganz Wunderbares. Manchmal können uns andere dazu inspirieren – und dann sehen wir die Welt etwas anders und fühlen uns besser. Damit dieser Artikel nicht zu lang ausfällt, schicke ich Dich hier zu meinem ersten Corona-Beitrag vom 21. März: “Seelenbalancieren in der Corona-Krise: Zwei Texte, die Mut machen”
(Die beiden Texte stammen nicht von mir.)

3. Die Chancen des Daheimseins

Nicht nur für die Natur und für die digitale Entwicklung stecken viele Chancen in der Krise, sondern auch für uns ganz persönlich! Als quasi hauptamtliche Anregerin zum Perspektivenwechsel – mein letztes Selbststärkungsbuch heißt entsprechend “Wechsle mal die Brille” – freue ich mich riesig, in Gesprächen eine ganze Reihe von Aspekten bestätigt zu finden, wie man der Krise und dem erzwungenen Daheimsein etwas Positives abgewinnen kann. An den Links siehst Du, dass das alles ganz im Sinn des “Seelenbalancierens” steht und ich schon etwas dazu geschrieben habe. Viel Spaß beim Schmökern!

Mir wurde viel berichtet, welch schöne Dinge nun daheim getan wurden, die der Umgebung und dem Herzen guttun: Wohnung und Balkon/Garten verschönern, den Kleiderschrank “erleichtern”, den “SUB” (Stapel ungelesener Bücher) verkleinern, Neues lernen (Yoga, Sprachen – alles ist online möglich!), endlich mal wieder Musik hören und machen, Quiltdecken nähen, Spiele im Familienkreis etc.

4. Wieder ins innere Gleichgewicht: Zwei Übungen

Mein zweiter Corona-Artikel stammt vom 21. April. Du findest in ihm zwei Übungen, die Dir helfen, den Blick auf das Positive ganz praktisch auf Dein Leben anzuwenden:  “Merk-würdige Zeit: Was wirst Du behalten? Zwei Übungen zur Selbststärkung während ‘Corona'”.

Eine der Übungen in Kurzform: Angewandtes “Emmentaler-Prinzip” bedeutet in unserem Fall:

  1. jammern und klagen (Ein Blick auf das, was nicht funktioniert und/oder fehlt.)
  2. “Ja, ISSO.” (Anerkennen)
  3. “Und zugleich stimmt auch …” (Blick auf das, was gut läuft und/oder DA ist.)

Das Bild jenes Blogbeitrags soll Dich erinnern, selbstfürsorglich mit Dir umzugehen und schlichtweg nett zu Dir selbst zu sein:

Wie’s so ist – alles ist im Fluss: Diese Wandmalerei, die ich im April fotografiert habe, existiert inzwischen nicht mehr, das Gebäude (eine Art Baracke) wurde abgerissen.

5. Mein Corona-Gewinn: “Der Wohlfühlgarten”

Glück gehabt (bis jetzt zumindest): Ich selbst hatte eigentlich keine einschneidenden Veränderungen durch die Krise. Meiner Familie und mir geht es nach wie vor gut; ich bin kontinuierlich dreimal die Woche ins Büro zu meinem Hauptjob geradelt (auch wenn dort lange kaum Kolleg*innen in meiner Nähe waren) und zu Fuß in den fünften Stock gestiegen; meine Liebsten kommen mit Homeoffice und -uni gut klar. Das Coaching habe ich auf Telefoncoaching umgestellt, auch das klappt prima.

Was ich jedoch getan habe, nachdem ich mich vom ersten Schreck erholt hatte: Ich habe beschlossen, die ausgefallenen Termine zu nutzen (klar hatte auch ich Einkommensverluste), um endlich meinen schon seit drei Jahren peu à peu immer weiterentwickelten Onlinekurs fertigzustellen. Meine “Seelenbalsam-Manufaktur” wurde mal wieder geöffnet, teilweise auf unserem neuen bunten Balkon.Ich habe alle Energie und nur irgend auffindbare freie Zeit hineingehängt; auch die Feiertage.  Daher kann ich leider aus der Corona-Zeit keine Geschichten von Entschleunigung und verkleinertem SUB erzählen .. Aber seit Mitte Juni bin ich superfroh und wirklich happy, sagen zu können: Mein persönlicher Corona-Gewinn ist mein fertiger Kurs!

Ich habe in ihn all mein Wissen und Können als Coach, Trainerin und Autorin hineingepackt, um Menschen zu zeigen, wie sie sich selbst stärken können. Sehr beglückend für mich: Inzwischen tummeln sich schon mehrere Kundinnen darin, mit positiven Rückmeldungen aus ihren ersten Besuchen im “Wohlfühlgarten”!

Magst Du mehr darüber erfahren? Hier stelle ich ihn Dir ausführlich und mit Hintergrundinfos zur Entstehungsgeschichte vor: Seelenbalancieren im Wohlfühlgarten. Ein Acht-Wochen-Programm für innere Stärke und Balance

Und hier kommst Du direkt zur offiziellen Infoseite zum Kurs, mit dem aktuellen “Sommerfest-Rabatt”, der bis Ende Juli gilt. Ich möchte nämlich mit Dir zwei Dinge feiern: Dass mein Ein-Frau-Unternehmen BALANCE zehn Jahre alt ist und dass mein Herzensprojekt, der “Wohlfühlgarten”, nun in der Welt ist!

Und jetzt Du: Wie kommst Du zur Gelassenheit, unabänderliche Randbedingungen anzunehmen? Was ziehst Du Positives aus der Corona-Zeit? Wie stärkst Du Dich derzeit selbst?

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