BALANCE - Dr. Alexandra Bischoff info@balance-bischoff.de

Telefoncoaching wegen “Corona” und warum ich nicht auf Treffen am Bildschirm umsteige

“Aus gegebenem Anlass”, wie es so schön heißt, habe ich vorübergehend alle meine Coachings seit Mitte März auf Telefoncoaching umgestellt. Für “alte” (also mir schon persönlich bekannte) Kund*innen und auch für Menschen aus anderen Orten hatte ich das je nach Bedarf und Wunsch sowieso schon hin und wieder praktiziert. Wir sind dann gegenseitig “ganz Ohr”. Das klappt – durch vorher teilweise skeptische Coachees bestätigt – prima!

Nein, Videotelefonate über Skype, Zoom o.ä. sind für mich keine adäquate Alternative. Ich habe in den letzten Wochen extra Fortbildungen dazu gemacht, um mir eine qualifizierte Meinung zu bilden. Motto “Das kann ich NOCH nicht” statt “Das kann ich nicht”. (Wieder mal ein “Corona”-Gewinn, wie ihn so viele Menschen derzeit wahrnehmen. Man beschäftigt sich mit Themen, die man sonst weiter vor sich hergeschoben hätte.)
Ja, jetzt weiß ich, wie Online-Coaching geht und welche Möglichkeiten es bietet; ich will es aber nicht einsetzen. Da gibt es meines Erachtens zu viele technische Voraussetzungen und Unwägbarkeiten, die vom Inhalt des Gesprächs ablenken (können). Letztlich ist Coaching eine Begleitung beim Denken.

Daher biete ich auch bei meinem in absehbarer Zeit erscheinenden Online-Kurs “Seelenbalancieren im Wohlfühlgarten” die zwei von mir persönlich begleiteten Erweiterungen (neben dem Selbstlernkurs) bewusst “nur” als einfach zu organisierende, relativ orts- und EDV-unabhängige Coachingtelefonate und nicht als Bildschirmtreffen ein. Meine Klient*innen können beispielsweise in ihrer verlängerten Mittagspause spazieren gehen, während sie am Handy mit mir telefonieren; sehr praktisch. (Alles schon da gewesen.)

Ganz klar: Die liebste Variante für Coaching ist mir nach wie vor das live-Treffen, samt Händeschütteln und gemeinsamem Teetrinken. (Die Kräutermischung heißt übrigens “Glückstee”!) Und auch die dunkle Bio-Schokolade gibt’s nur hier bei mir. Mal ganz abgesehen von der gegenseitig direkt ablesbaren Körpersprache (von den Haarspitzen bis zu den Zehen) und von Übungen im Raum. Ich liebe es, das Leuchten in den Augen meiner Coachees beim “Wow, so habe ich das noch gar nicht gesehen”– Moment zu sehen und dabei die Energie im Raum zu spüren!

Ich freue mich schon drauf – die Zeit des Social Distancing wird garantiert vorübergehen!

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