BALANCE - Dr. Alexandra Bischoff info@balance-bischoff.de

Den Urlaub in den Alltag verlängern (mit Fotocollage Italien 2017)

Die Urlaubserholung ist ja oft viel zu schnell weg, Du kennt das sicherlich. Kaum ist man da, fressen einen die Alltagspflichten; kaum hat die Arbeit angefangen, ist man im alten Trott …

Im Frühsommer fahren meine Familie und ich gerne in ein anderes Land in den Urlaub, meist Mittelitalien – vor Kurzem sind wir von dort zurückgekehrt – oder Südfrankreich, manchmal auch Südengland. In den letzten Jahren habe ich eine Reihe von kleinen Tricks gefunden, die guten Gefühle aus diesen bereichernden Reisen noch etwas in den Alltag hinein zu verlängern. Vielleicht ist ja die eine oder andere Anregung für Dich dabei?

1. Ich zehre noch ewig von meinen Fotos und mache immer ein handbeschriftetes Album aus den schönsten, mit eingeklebten Museumstickets u.ä. Eine der Postkarten, die ich ganz altmodisch aus dem Urlaub schreibe, wird netterweise immer an mich zurückgegeben; die kommt natürlich auch ins Album. Meine Digitalkamera erleichtert mir, Erinnerungsbilder als Bildschirmhintergrund auf dem PC zu platzieren. Die Collage zeigt Dir ein paar meiner diesjährigen Erlebnis- und Genuss-Highlights aus Latium, Rom, Neapel und Pompeji; das große Bild oben ist eine typische Oleanderszenerie am Straßenrand Roms.

2. Beim Fotoalbum hilft mir mein Reisetagebuch, das ich während des Urlaubs täglich führe und durch das ich mich nochmal genauer erinnern kann; auch Jahre später für weitere Urlaubsvor- und -nachbereitungen.

3. Ich nehme immer ein paar Köstlichkeiten mit heim, von denen wir in den Tagen nach dem Urlaub noch schnabulieren. Heuer waren das Pasta, Parmesankäse und Schinken.

4. Im jedem Urlaub male ich laienhaft ein Aquarellbild, mit dem ich meinen Lieblingsausblick oder Ähnliches festhalte. Das achtsame Malen – mich ein paar Stunden nur darauf zu konzentrieren – ist eine kleine Kraftquellentätigkeit für mich. Neben meinem Schreibtisch daheim ist die ganze Wand mit diesen bunten Bildern in Wechselrahmen gepflastert. Daran erfreue ich mich ungelogen immer wieder, damit hole ich mir Sommergefühle in die düstersten Wintertage!

5. Den ersten Werktag nach dem Urlaub versuche ich, wenn es irgendwie machbar ist, noch freizunehmen. Und zwar nicht, um dann zu putzen-waschen-bügeln, sondern um in aller Ruhe rumzupusseln und einfach Zeit zum Ankommen zu haben, noch ohne Pflichten und Termindruck. Am liebsten starte ich diesen ganz besonderen Tag mit einem ausführlichen schönen Frühstück .

6. Und außerdem lasse ich mich bei der Gestaltung unseres kleinen Balkons gerne von den Farben und Düften des jeweiligen Urlaubslandes inspirieren. Nach Südfrankreichurlauben ist unser Balkon viel stärker duftorientiert bepflanzt als in den anderen Jahren: Rosenstöckchen, Lavendel und Zitronenmelisse, Steinkraut und Minze! Heuer ist natürlich Rucola dabei. Mein heißgeliebter Balkon bietet mir also eine weitere Verlängerung des jeweiligen Urlaubs, an der ich mich bis in den November hinein täglich erfreue! (Zumindest beim Blick von der Küche aus durch die geschlossene Balkontür. Diesen sonnenbeschienenen Sitzplatz in der Küche nenne ich gerne meinen “Wintergarten” zum Zeitungslesen.)

7. Wenn ich eine Zeitlang weg war, nehme ich das Altvertraute bewusster wahr. Diese offene Haltung versuche ich, mir noch länger zu bewahren und Wundersames & Wunderbares im Alltag zu entdecken, z.B. indem ich Touri in meiner eigenen Stadt spiele.

Und jetzt Du: Wie verlängerst Du die guten Urlaubsgefühle und -erinnerungen in Deinen Alltag hinein?

Weitersagen macht Freude!

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*