BALANCE - Dr. Alexandra Bischoff info@balance-bischoff.de

Locker lassen … oder Was Perfektionismus und Muskelanspannung miteinander zu tun haben

“Lass locker!” hängt bei mir, seitlich vom Schreibtisch, an meiner Bilderwand, die ich zunehmend neben Urlaubsimpressionen auch mit mich motivierenden selbst gestalteten Karten verziere. Die “Lass locker!”-Karte war eines der ersten Produkte des großartigen Handlettering-Kurses “Buchstäblich begeistern”* von der “Kritzelfee” Martje Kleinhans und David Goebel, den ich online im Herbst 2017 besucht habe.

Wenn Du genau hinschaust, entdeckst Du bestimmt Bleistiftlinien. Die Karte habe ich belassen, wie sie nach dem ersten Versuch geworden war. Anders als meine ANNA-Wundersätze habe ich sie nicht digital nachbearbeitet. Ihre Unperfektheit verkörpert für mich anschaulich das “Lockerlassen”, an das sie mich erinnern soll.

Vielleicht erinnerst Du Dich an meinen langen Artikel “‘Niente panico’: Fünf Kraftsätze, die Dir helfen, den eigenen Perfektionismus abzuschwächen und das Leben mehr zu genießen”? Zwei der Kraftsätze lauten “Gut genug” und “Ich kann das NOCH nicht”.

Genau daran will ich mich mit der Karte erinnern: Un-Perfektes zulassen, nicht alles so ernst nehmen, mir selbst Lernschritte zugestehen, mir Zeit dafür geben …

Das Leben hat mir die unerwartete Chance gegeben festzustellen, dass es beim “Lockerlassen” für mich nicht nur um das Denken, sondern auch um den Körper geht. 2018 hatte ich als mein ganz persönliches Jahresthema, mich um meinen Beckenboden und um meine Kiefergelenke (Stichwort nächtliches Beißen) zu kümmern.
(Falls es Dich interessiert: 2017 ging es um Achtsamkeitsmedititation, 2019 sind Frei-Zeit und Selbstfürsorge dran. Ich berichte Dir an anderer Stelle davon.)

Meine Osteopathin hat mir klargemacht, dass ich zu viel und lange die entsprechenden Muskeln anspanne. Es fehlt also die Ent-Spannung. Und das mir, die ich andere immer zum Wechselspiel von An- und Ent-Spannung anregen will und sogar schon Entspannungsübungen selbst entwickelt habe …! Ein weitere Anlass, mich um mehr Lockerheit zu bemühen.

Glücklicherweise – welch wunderbarer Zufall – hat die von mir geschätzte Körpergefühl-Expertin Birgit Faschinger-Reitsam genau zum richtigen Zeitpunkt zwei passende Online-Kurse veröffentlicht, die mir für beide Themen weiterhelfen. Ich liebe ihre anschaulichen Videos, ihre humorvolle Sprache, ihre sanften Übungen! Daher empfehle ich Dir die Kurse gerne weiter:

“Lass locker!” ist für mich nun also eine doppelte Erinnerungshilfe: an die wohltuende Wirkung sowohl auf das Denken (Un-Perfektes zulassen!) als auch für meinen Körper (Ent-Spannung, konkret für Beckenboden und Kiefer).

(*Affiliatelink, weil ich den Kurs supergerne weiterempfehle: Falls Du ihn über diesen Link buchen solltest, erhalte ich eine Prämie – für Dich bleibt der Preis gleich.
Es ist übrigens purer Zufall, dass ich in diesem Artikel gleich für drei tolle Online-Kurse werbe.)

Und jetzt Du: Welche Erfahrungen für Kopf und Körper hast Du mit dem Motto “Lass locker!”?

 

2 Kommentare

  1. AvatarBirgit

    Liebe Sandra,
    die Hände sind über die Arme mit dem Herzen verbunden, um zu greifen und zu begreifen und zu umarmen. Sich in schöner Schrift zu üben ist demnach ein kreativer Akt der Selbstliebe.
    Wie schön du den Bogen spannst, zwischen Händen, Kiefer, Beckenboden. Es fehlen noch die Füße, die wir hoffentlich bald wieder im taunassen Gras entspannen und aufladen können.
    Liebe Grüße – Birgit

    Antworten
    1. SandraSandra (Beitrag Autor)

      Oh, welch geradezu poetischer und inhaltlich bereichernder Kommentar, liebe Birgit! Lieben Dank dafür
      und herzliche Grüße
      Sandra, voll Vorfreude auf Moos- und Strandfüße

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