Ihr kennt doch sicherlich das Gefühl, mit den Füßen im feuchten Sand zu versinken, oder? Es ist hoffentlich mit schönen Erinnerungen an Strand, Freizeit und Ferien verbunden, vielleicht schon seit Eurer Kindheit.

Genau diese Erinnerungen könnt Ihr für eine kleine entspannende Achtsamkeits-, Balancier– und Körperwahrnehmungsübung einsetzen – ganz ohne Sand; so ähnlich, wie ich es Euch schon einmal zum Achtsamen Gehen empfohlen habe:

  • Stellt Euch, am besten strumpfsockig oder barfuß, aufrecht auf angenehmem Boden hin.
  • Die Beine sind hüftbreitgeöffnet, die Füße stehen parallel, die Knie sind ganz leicht gebeugt.
  • Verlagert nun langsam, mit der gedanklichen Vorstellung, Ihr seid in feuchtem Sand, Euer Gewicht in verschieden Richtungen und spürt hin, was Eure Füße dabei Großartiges leisten: auf die rechten Fußkanten, auf die Fersen, auf die linken Fußkanten, auf die Fußballen, nach vorne und hinten im Wechsel, im Kreis in die eine und dann in die andere Richtung. Wie es Euch gefällt!
  • Wackeln ist erlaubt, sogar erwünscht, und wird mit Lachen begrüßt, da sind wir ganz und gar nicht perfektionistisch.

Interessant, wie wir normalerweise gar nicht mitbekommen, wie sehr alle Muskeln und Sehnen unserer Füße arbeiten, um uns im Gleichgewicht halten, gell?

Tipp: Die “Strandfüße” sind auch eine unauffällig kleine Entspannungsübung, wenn man in der Warteschlange steht – dann natürlich mit Schuhen und nicht so wackel-betont.

 

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