Danke, mir geht’s gut! Obwohl ich die letzten Monate richtig viel gewuppt habe, unter anderem mein neues Buch „Wechsle mal die Brille!“ seit der ersten Idee im Langlaufurlaub Mitte Februar bis Ende Juli soweit gebracht, dass im Verlag gerade schon der Umbruch gemacht wird. (Es ist also schon bald druckreif und wird Anfang September erscheinen!) Gleichzeitig war ich seit Jahresbeginn als Coach, Trainerin und Moderatorin an meinen beiden BALANCE-Tagen pro Woche tatsächlich ausgebucht. Und das alles neben meiner halben Stelle als Soziologin und parallel zu einigen uns beanspruchenden Familien-Events.

Das Belegfoto für mein Wohlergehen stammt von letzter Woche, also aus den letzten Tagen der Maximalbelastung. Die Brillenspiegelung kaschiert netterweise meine Augenringe. Es wäre nämlich übertrieben zu behaupten, diese intensiven Monate seien vollkommen folgenlos an mir vorbei gegangen …

Immer wieder werde ich gefragt: „Sandra, wie hast Du das in dieser kurzen Zeit alles geschafft? Wie bist Du BALANCE-Frau in Deiner Balance geblieben?“ Daher habe ich nachgedacht und stelle Dir hier zusammen, was mir geholfen hat, in meinem Gleichgewicht und gesund zu bleiben:

Mich zeitlich darauf einlassen

In dieser abgrenzbar intensiven Arbeitsphase von ein paar Monaten war klar, dass ich meinen Vorsatz,  „Feier-Abende“ zu machen und mir freie Wochenende zu gönnen, zurückstellen musste. Ich hatte also wieder lange Schreibabende und sogar einen Schreiburlaub; den allerdings teilweise genussvoll in der Hängematte. Auch Telefonate und Treffen mit FreundInnen sind deutlich nach hinten gerückt.

Umso mehr konnte ich Highlight-Erlebnisse wie einen Musical-Besuch oder vor ein paar Abenden den beeindruckenden Blutmond samt Fotoaktion auf unserem Balkon genießen! Ein echter Sommernachtstraum!

In den letzten arbeitsintensiven Wochen bin ich dann auch mal über meinen Schatten gesprungen und habe die Gleitzeitregelung meines Hauptjobs genutzt. Nun bin ich auf der Stempelkarte ein paar Stunden im Minus, zum ersten Mal seit über 20 Jahren, was sich zunächst nach „Mangel“ statt der gewohnten „Fülle“ anfühlte. Aber bei näherem Ansehen bin ich einfach nur happy über diese tolle Möglichkeit. Das Zeitkonto bald wieder zumindest auf Null aufzufüllen, ist kein Problem.

Innerhalb der mir zur Verfügung stehenden Zeit war für mich der Zaubersatz „Muss ich das jetzt machen?“ eine wichtige und hilfreiche Leitlinie.

Mini-Pausen

Sehr gut anwenden konnte ich meine vielen Alltagstipps für regelmäßige Auftankpausen, die ich Dir bereits in zwei Artikeln vorgestellt habe:

Für meinen Körper sorgen

Zugegeben, zwei, drei Pfund habe ich durch die für solche Stressphasen bei mir typischen Kombination aus „wenig Sport“ und „ich gönne mir was“-Kalorien als Hüftgold in den letzten Wochen angesammelt …

Aber immerhin konnte ich mich statt des Ausdauer- und Kraftrainings kontinuierlich in Klein-Einheiten meinem persönlichen Jahresthema „Füße – Beckenboden – Kiefer“ zuwenden. Dazu kann ich Dir einen großartigen Onlinekurs der Fuß- und Körpergefühl-Spezialistin Birgit Faschinger-Reitsam empfehlen: „In meiner Mitte sein“. Die liebevollen, spielerischen kleinen Übungen konnte ich unkompliziert in meinen Alltag einfließen lassen.

Ich bin überzeugt, dass mir ergänzend zu unserer eh schon guten Ernährung meine „wahnsinnig wirksamen Wohlbefindenskapseln“ aus Obst, Gemüse und Beeren geholfen haben, infektfrei und in meiner Kraft zu bleiben. (Frag mich, wenn Du mehr darüber wissen magst!)

Der mir eigentlich so wichtige Schlaf („Das tägliche Brot der Seele“) kam bei mir leider, Stichwort Augenringe, etwas zu kurz … Aber immerhin konnte ich nahezu täglich ein zusätzliches Schläfchen, oft am Spätnachmittag, einlegen. Dass unser Sohn ebenfalls zu den nachaktiven Schreibern gehört (allerdings im Bereich Science Fiction) hat zu der netten Situation geführt, dass wir in den Pfingstferien in Südfrankreich beide parallel an zwei Laptops seeehr lange Schreibabende eingelegt haben. Im Urlaub war das eindeutig leichter handzuhaben als an Schul- und Arbeitstagen …

Menschliche Unterstützung

Last but not least: Ohne die Unterstützung meines Mannes, der mir den Rücken von vielen Dingen, die geregelt werden mussten, freigehalten und mich an den Wochenenden sowie in den Urlauben wunderbar bekocht hat, wäre es nicht gegangen; dann gäbe es das neue Buch nicht. Ebenso nicht ohne meine Mutter, meine unentbehrliche „Privatlektorin“, der ich das Buch widme. Ich bin beiden sehr dankbar dafür!

 

Und jetzt Du: Wie bleibst Du in intensiven Arbeitsphasen in Deiner Balance? Welche Tricks und Tipps hast Du dafür?

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