Es gibt so Sätze … die haben geradezu wunderbare und wundervolle Wirkung. Daher stelle ich Dir hin und wieder mit ANNAs Unterstützung eine Serie von “Wundersätzen” vor, von denen ich aus meinen Coachings und Seminaren weiß, dass sie wundersam hilfreich sind, um sich selbst zu stärken und in innere Balance zu bringen.

Hier findest Du das Archiv der bisherigen „wirksamen Wundersätze“, von denen es die ersten drei sogar als Kritzelfilm auf YouTube gibt. Heute zeige ich Dir die Nr. 7:

“Ich muss nicht, ich WILL!“

Menschen, die gerne lästige Pflichten vermeiden – wie ANNA das Putzen – oder sich ertappen, wie sie ihrer Aufschieberitis frönen (Fachausdruck „Prokrastination“, wörtlich „auf Morgen Verschieben“), können sich mit diesem Satz motivieren. Es geht hier nicht darum, Dir einfach einzureden, Du wollest die Dir unangenehme Arbeit freiwillig hinter Dich bringen, um Deinen inneren Trotz auszuhebeln. („Müssen tut der Mensch bloß sterben“, sagt man in Bayern.)

Nein, den Clou erlebst Du, wenn Du zwei weitere Komponenten hinzufügst:

  • Überlege Dir, warum und mit welchem Ziel Du das nun angehen willst. Was willst Du damit erreichen?
    Stell Dir vor, wie gut es Dir danach gehen wird: wie zufrieden zu sein wirst, wenn Du den Bericht geschrieben oder die Steuererklärung gemacht haben wirst – wie angenehm Deine Umgebung aussehen und riechen wird, wenn Du die Aufräum- oder Putzaktion geschafft haben wirst etc.
    Also: „Ich muss nicht – ich will, WEIL …“ oder „… DAMIT …“
  • Und dann nimmst Du gedanklich die Freude und die guten Gefühle vorweg. Du ziehst mit dem Schwung, den Du dabei spürst, Deine Aufgabe durch.

Es ist Deine aktive Entscheidung, das genau jetzt zu tun, mit innerer („intrinsischer“) Motivation, nicht weil Dir jemand von außen sagt, dass Du das tun musst („extrinsisch“ motiviert). Und dabei unterstützt Dich der Satz. Viel Erfolg damit!

Seelenbalancieren-Artikel zum Weiterlesen:

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Schmökern und eine ebenso wunderbare wie wunder-volle (!) Selbstcoaching-Wirkung des Balance-Satzes!

Nachtrag: Eine Teilnehmerin eines meiner Workshops hat eine interessante Variante des Satzes beigetragen, die ich als Tipp gerne weitergebe: Bei Vorhaben wie „kein Zucker, abnehmen, Alkoholfasten“ u.ä. ist es hilfreich, zur Umgebung und zu sich selbst zu sagen „ich WILL nicht“ (plus „weil ich mich darauf freue, mich dann soundso zu fühlen“) statt „ich DARF nicht“.

Übrigens: Dieser Aufsatz [ursprünglich vom Mai 2018, nun im Rahmen der Roten Wochen neu veröffentlicht] ist Teil meines dritten Buchs “Wechsle mal die Brille! Impulse und Methoden zur Selbststärkung im Alltag”, das im Oktober 2018 erschienen ist.

 

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