BALANCE - Dr. Alexandra Bischoff info@balance-bischoff.de

Black & white: Achtsames Fotografieren (mit Fotoserie)

Seven days with photos in black and white of my everyday life.
No explanation. No people.
Challenge a friend to join every day.

So lautet die Anleitung für eine sogenannte “Challenge”, zu der ich vor Kurzem auf einem sozialen Netzwerk eingeladen wurde. Erst dachte ich, “Wow! Aber … Ich fotografiere zwar gerne, aber Schwarz-Weiß ist so gar nicht mein Medium. Wie soll ich alte Fotos umwandeln, damit sie in s-w attraktiv aussehen? Hab gerade eh keine Zeit dafür.”
Darauf bekam ich den Tipp, dass ich direkt auf dem Smartphone mit einem Filter die Bilder machen und einfach hochladen könne. Nun habe ich war kein Smartphone, aber eine Digitalkamera, ebenfalls mit Filterfunktion. Und erst dann las ich mir die Anleitung noch einmal durch und begriff, dass es ja um mein derzeitiges Alltagsleben geht, nicht um bereits vorhandene Fotos von irgendwann und irgendwo. Den Schubs nahm ich auf – und so kam es zu meiner kleinen Fotoserie, die ich Dir oben und unten vorstelle.

DENN – und darum erzähle ich Dir das alles: Mein Blick auf meine Umgebung wurde erweitert! Ich bin nicht nur einmal, sondern mehrmals auf Motivsuche in unserer Wohnung und unserem Haus gegangen. Inzwischen springen mich – selektive Wahrnehmung – sogar interessante Strukturen auf der Straße an, die in schwarz-weiß toll aussehen würden. Normalerweise halte ich Naturmotive, Urlaubserinnerungen und Personen fest, alles schön bunt; ohne “künstlerischen Anspruch”. Die Farbreduktion auf schwarz-weiß und der Detailblick lassen mich ganz neue Winkel entdecken. Ich staune, was mir sonst im Alltag so alles entgeht! Während der Suche bin ich ganz davon gefangen und darauf konzentriert. Ich nenne das “Achtsames Fotografieren”, es ist für mich eine Variante von Alltagsmeditation.

Ähnlich wie beim Achtsamen Zeichnen/Malen und beim Handlettering, dem achtsamen Buchstabenzeichnen, ist man fokussiert und vergisst währenddessen alles andere, auch Belastendes. Das wirkt entspannend und bereichernd; die kreativen Ergebnisse machen stolz. Sehr empfehlenswert. Probier’s mal aus! Vielleicht machst Du Deine ganz persönliche “Seven days in black and white”-Challenge?

Weitersagen macht Freude!

2 Kommentare

  1. Manuela

    Ganz unbewusst habe ich das schon die ganze Zeit gemacht. Meditieren an sich kann ich nicht gut… aber ich liebe das fotografieren dabei vergesse ich Zeit und Raum, bin ganz bei mir und meinem Motiv.

    Antworten
  2. SandraSandra (Beitrag Autor)

    Liebe Manuela,
    vielen Dank, dass Du Deine persönliche Erfahrung mit uns teilst!
    Meditation hat viele Aspekte, lerne ich derzeit in einem Achtsamkeitskurs. Du hast eine eigene Version für Dich bereits gefunden, wie schön!
    Herzliche Grüße
    Sandra

    Antworten

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