Gestern habe ich einen interessanten Vortrag des buddhististisch geprägten Achtsamkeitstrainers Dr. Kai Romhardt besucht. Dort hat er uns mehrfach angehalten, als kleine Achtsamkeitsübung „den ALI zu machen“: sich aufrecht auf die vordere Stuhlkante setzen und ein paar Momente mit einer Hand auf dem Bauch den eigenen Atem wahrnehmen, sich selbst anlächeln und innehalten. Angenehm! Den „ALI“ sollte man regelmäßig in den Tagesablauf einbauen.

In meinem Buch und meinen Seminaren vermittle ich ähnliche Übungen. Darüber hinaus erläutere ich, WARUM bewusstes Atmen, Lächeln und aufrechte Haltung uns aus Anspannung und Stress holen. Der viel zu wenig bekannte Mechanismus heißt „Bodyfeedback„: Unser Hirn liest am Körper ab, wie es uns geht, und interpretiert das. Alle Haltungen und Bewegungen, die das Gegenteil von Stressreaktionen darstellen, bringen uns in also Richtung Ent-Spannung: tief atmen statt flach, schlendern statt hetzen, aufrecht und offen stehen statt verkrampft und mit Krummrücken, lächeln statt die Stirn zu runzeln etc. Ganz einfach einzusetzen, wenn man es einmal verstanden hat!

 

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